Grubentauber drei Tage in Franken Erlebnisreicher Jahresausflug

Pfarrkirchen. Der Ausflug der Grubentauber Schützengesellschaft nach Franken war sicher ein Highlight im diesjährigen Vereinsprogramm. Franz Pfeffereder und Christian Schönhofer hatten eine interessante Dreitagesfahrt vorbereitet und die Reisegruppe war voll des Lobes für gute Planung.Schon bei der Anfahrt wurden die Teilnehmer in das geheimnisvolle Reich der Unterwelt, in die Teufelshöhle in Pottenstein, mitten im Herzen der Fränkischen Schweiz, entführt. Tropfsteingebilde, majestätisch groß oder zart und feingliedrig und ein komplettes Höhlenbär Skelett bestaunten die Besucher bei der Führung durch die Unterwelt. Ein zweiter Höhepunkt war dann der Besuch des Schlosses Weissenstein in Pommersfelden, einem repräsentativen Glanzstück des fränkischen Barock. Mit seinen Gemäldegalerien, seiner kompletten Inneneinrichtung und seiner beeindruckenden Architektur lockt es pro Jahr bis zu 30.000 Besucher nach Pommersfelden. Schloss Weissenstein beherbergt die größte private Barockgemäldesammlung Deutschlands. Nach so viel Kultur freuten sich die Teilnehmer auf das Abendessen im Hotel Vierjahreszeiten in Breitengüßbach bei Bamberg. Bekannt ist das Hotel durch die singende Wirtin Inge Haderlein, durch ihre Fernsehauftritte mit Paul Enghofer und anderen Sendern. Nach einem lukullischen Abendessen unterhielt die Wirtin die Gäste mit alten Gassenhauern, mit Liedern von Helene Fischer, Andrea Berg, aber auch eigenen Kompositionen. Selbst mit Mitmachen und Tanzen animierte die Gastgeberin. Der zweite Tag stand dann ganz im Zeichen von Bamberg. Der Stadtführer wusste viele Geschichten und Anekdoten von Bamberg in der kurzweiligen Stadtführung zu berichten. Nur kurze Zeit war für die Besichtigung des Domes gegeben, da beim Kirchenkonzert keine Touristen eingelassen werden. Aber es reichte zur Besichtigung des berühmten Bamberger Reiters im romanischen Bamberger Dom St. Peter und St. Georg. Dieser gehört zu den deutschen Kaiserdomen und ist mit seinen vier Türmen das beherrschende Bauwerk in der Stadt. Jäh unterbrochen wurde die nachmittägliche Rundfahrt durch die fränkische Schweiz in Richtung Heiligenstadt. Eine entgegenkommende Autofahrerin streifte den Bus auf der Fahrerseite und beschädigte den Bus erheblich; eine Weiterfahrt mit dem Bus war nach der Unfallaufnahme jedoch möglich, während der PKW ziemlich beschädigt und nicht mehr fahrtüchtig war. Nach diesem Schrecken, gottseidank ohne Personenschaden, ging es zurück ins Hotel und bei dem guten Abendessen und den flüssigen Köstlichkeiten war der Schrecken bald vergessen. Am letzten Tag führte der Weg dann zur Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen. Viele Wallfahrergruppen, mehrere mit Blasmusik feierten dort den „Prangertag“ und die Pfarrkirchner Gäste durften den Festgottesdienst miterleben. Als letztes Ziel der Reise wurde Coburg angesteuert. Die Stadt spannt den Bogen zwischen Geschichte und Moderne, verbindet Altes gekonnt mit Neuem. Während die Einen die Veste Coburg, zu Fuß oder per Bockerlbahn erkundeten, zog es andere in die Stadtmitte auf den Coburger Marktplatz, dem urbanen Zentrum der Stadt Coburg. Für Manche war der Gang durch den Rosengarten ein besonderes Blumenerlebnis. Nach einer staufreien Heimfahrt und einer Einkehr in Winzer kamen die Ausflügler wohlbehalten wieder in Pfarrkirchen an.  Ein großes Dankeschön gab es für drei Verantwortlichen für die Reisegestaltung. Franz Pfeffereder für die Reiseleitung, Christian Schönhuber für die Organisation und Hans Blüml für die umsichtige Busfahrt.
Foto: Gruber

Vor der Kulisse des Schlosses Weissenstein gab es das obligatorische Gruppenfoto.