Feierliche Einholung der restaurierten Fahne der Grubentauber

ins Schützenhaus Kuglstatt anlässlich der Feier des 100-jährigen Gründungsfestes

 

Am Montag den  2. Mai fanden sich abends zahlreiche Mitglieder der Grubentauber Schützen und der Bachschützen aus Degernbach mit Bürgermeister und Schirmherr Georg Riedl vor dem in neuem Anstrich erstrahlendem Schützenheim in Kuglstatt ein. Als besonderer Gast war auch Ehrenmitglied Luise Sommerstorfer anwesend.

Nach einer kurzen Vorbesprechung im Schützenhaus, traf man alle notwendigen Vorbereitungen zur feierlichen Einholung der restaurierten Fahne:

Die Schützen bildeten vor dem Eingang des Vereinsheims ein Spalier um den Fahnenzug gebührend zu empfangen. An der Spitze schritt Bürgermeister Georg Riedl mit Luise Sommerstorfer.

Ihnen folgten die Festdamen die ihre Fahnenbänder für das Jubelfest präsentierten.

Die erneuerte Fahne wurde von den Mitgliedern des Festausschusses auf einem prächtig geschmückten Holzrahmen würdevoll ins Schützenhaus getragen.

Franz Pfeffereder, seines Zeichens 1. Schützenmeister der Schützengesellschaft Grubentauber, erklärte die Details der Restaurierung. Im Vorfeld holte sich der Festausschuss mehrere Angebote für die Erneuerung der Fahne ein;

die Resonanz fiel allerdings recht unterschiedlich aus. Einige Firmen hielten eine Restaurierung wegen der allgemein schlechten Substanz des Stoffes und der Stickereien für sinnlos, andere Angebote fielen so hoch aus, dass das Vorhaben aus wirtschaftlichen Gründen unrentabel schien.

Doch mit der Fahnenstickerei Kössinger aus Schierling fand man schließlich den  richtigen Partner für das Unterfangen. Der durch den Zahn der Zeit unansehnlich gewordene Stoff und die vergilbten Stickereien wurden fast zur Gänze erneuert, so dass sich die Vereinsmitglieder nun wieder stolz um ihre gemeinsame Fahne scharen können.

Auch Degernbachs 1. Schützenmeister Franz Semmler betonte in einer kurzen Ansprache, wie wichtig eine gemeinsame Fahne für den Zusammenhalt innerhalb eines Vereins ist. Bürgermeister Georg Riedl stimmte dem zu und bestätigte seinen Vorredner.

Bei einer kleinen Brotzeit mit Kaffee und Kuchen für die anwesenden Schützen und die Gäste fand der Abend einen würdevollen Abschluß.